Caroline Lévy Journalistin bei Zut, Moderatorin der Grandes Girls

Gefederter Modefreak oder Schweizer Offiziersmesser? Caroline ist wahrscheinlich ein bisschen von beidem. Journalistin für das Magazin Zut (die Rubrik „Straßburg aus der Sicht von lokalen Persönlichkeiten“ – das ist sie), PR-Queen, Gründerin und (laute) Stimme der Grandes Girls – sie kennt Straßburg wie ihre Westentasche und rackert sich für sie in beruflicher und persönlicher Hinsicht ab!

Warum sind Sie nach Straßburg gezogen?
Ich kam mit meinen Eltern hierher, als ich 10 Jahre alt war, und seitdem habe ich sie nie wieder verlassen. Ich lebe hier, ich habe hier studiert, ich arbeite hier, ich verbringe hier viel gute Zeit…. Es ist eine echte Entscheidung, hier zu bleiben und zu leben.

Im Hinblick auf Ihren Beruf: Inwiefern ist Straßburg „The place to be“?
Ich stelle vor allem den kulturellen Reichtum fest. Es gibt hier soviel, von dem ich mich bedienen kann – sowohl für Zut als auch für Les Grandes Girls-, um genug Futter für meine Artikel zu haben.

Was bewegt Sie auch heute noch in Straßburg?
Der Mensch, in erster Linie.

Wenn Sie Besucher empfangen, welches Bild haben diese a priori von Straßburg und was denken sie, nachdem sie die Stadt entdeckt haben?
Sie sind sehr angenehm überrascht. Im Allgemeinen glauben wir nicht, dass sich Straßburg so sehr bewegt: Es gibt immer einen Moment des Innehaltens, in dem man sich sagt: „Wow, das ist eigentlich echt cool!“

Wie stellen Sie sich Straßburg in zehn Jahren vor?
Noch weltoffener. Ich sehe es europäischer, als es schon ist, schöner: mit noch größeren städtischen und architektonischen Projekten, mit mehr Natur und Grün in der Stadt.

Optimismus ist… ?
… ich! [Lacht]

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Was macht Sie optimistisch?
Die Menschen und die Initiativen, die sie ergreifen. In Straßburg werden schöne Ideen geboren und gelebt.

Straßburg zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Tretroller, mit der Straßenbahn oder mit dem Bus?
Ich fahre zu 100% Fahrrad, ich verbringe mein Leben auf dem Rad. Das ist wie eine Handtasche: Es ist mein trendiges Accessoire.

Ihre ideale Route in der Stadt?
Ich fahre mit dem Fahrrad durch die Stadt, von einem Ende zum anderen, ich liebe es, die Quais zu überqueren, die Uferpromenade entlang zu fahren. Meine Navigationspunkte sind die Place Saint-Étienne, die Krutenau und das Stadtzentrum.

Der beste Ort, um Ihre Batterien aufzuladen?
Ich bin dort sowohl im Sommer als auch im Winter zu sehen, dort entspanne ich mich gerne und tanke neue Energie, lese oder trinke: Im Atlantico, am Quai des Pêcheurs, am Laufgang mit Blick auf die Ill. Ich bin im Herzen der Stadt, ohne Menschen um mich herum zu haben.

Welche Lieder hören Sie beim Durchqueren der Stadt an?
Das kommt auf den Moment an. Im Moment habe ich zwei, von Frauen geschrieben und gesungen. La Grenade von Clara Luciana, weil von mir bis ins Büro ist das genau das richtige Timing, und La Vague von Izia, das gibt so richtig Schwung.

Was gibt es zum Essen?
Natürlich Elsässisch, aber nicht nur das, und das ist auch der Reichtum Straßburgs. Es gibt eine Vielzahl von authentischen Restaurants, andere sind sehr originell. Man hat die Qual der Wahl.

Ein idealer Sonntagmorgen in Straßburg?
Was ich antworten werde, ist so traurig… [Lacht] Am Morgen nach einer langen Nacht stehe ich auf, mache ein wenig Yoga und gehe zum Brunch an einem der vielen sympathischen Orte, die sonntags geöffnet haben.