Jean-Daniel Muller, Mitbegründer & CEO von Siel Bleu

Schon während seines Studiums fand Jean-Daniel Muller Geschmack an der Aufgeschlossenheit. Nach einem gemeinsam mit Jean-Michel Ricard, einem weiteren Gründer von Siel Bleu, absolvierten Praktikum wurde er vom starken Wunsch nach der Demokratisierung des Sports und dem Wunsch nach ethischem und humanistischem Unternehmertum angetrieben. Auch Jahre später hat sich nichts geändert: Jean-Daniel Muller ist ein engagierter Mann.

Warum sind Sie in Straßburg geblieben?
Ich habe nicht immer in Straßburg gelebt. Als meine Eltern Afrika verließen und hier ankamen, war ich 10 Jahre alt. Hier habe ich studiert und mein Leben aufgebaut, ganz einfach.

Welche Werte, die Straßburg verkörpert, passen am besten zu Ihrer Persönlichkeit?
Für mich verkörpert Straßburg Solidarität, und ich hoffe, sie kennzeichnet auch mich.

Ein Höhepunkt Ihres persönlichen oder beruflichen Lebens in Straßburg?
Mein Studium bei STAPS in Straßburg, dieses Studentenleben und alles, was danach geschah, ermöglichten es uns, das Projekt in einer ganz besonderen Atmosphäre zu realisieren.

Was bewegt Sie auch heute noch in Straßburg?
Einfach nur die Menschen. Man hat das Gefühl, in einem großen Dorf zu sein, in dem die Menschen, die auf den ersten Blick kalt erscheinen mögen, in Wirklichkeit sehr warmherzig und einladend sind.

Wenn Sie Besucher empfangen, welches Bild haben diese a priori von Straßburg und was denken sie, nachdem sie die Stadt entdeckt haben?
Die Freunde, die zu mir kommen, stellen sich vielleicht eine Stadt vor, die ein wenig kalt und verschlossen ist. Und sie entdecken eine Stadt voller Überraschungen, Leben und Solidarität.

Wie stellen Sie sich Straßburg in zehn Jahren vor?
In der Kontinuität dessen, was es heute ist: eine immer interessantere Stadt, eine Stadt, die von Europa getrieben und weltoffen ist.

Optimismus ist…
… zu glauben, dass alles möglich ist.

Inwiefern verkörpert Straßburg den Optimismus?
Ich glaube einfach, dass Straßburg Optimismus in all seinen Dimensionen verkörpert. Und für mich ist dieses tägliche Teilen die Welt von morgen.

Was macht Sie optimistisch?
Das Lächeln der anderen.

Straßburg zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Tretroller, mit der Straßenbahn oder mit dem Bus?
Das Fahrrad ist sehr charakteristisch für Straßburg, und mit ihm fahre ich am liebsten.

Ihr Lieblingsviertel?
Die Krutenau, wo ich wohnte und wo wir unseren Firmensitz haben.

Der beste Ort, um Ihre Batterien aufzuladen?
Am Ufer der Ill.

Ein idealer Sonntagmorgen in Straßburg?
Durch die Straßen schlendern, von Park zu Park gehen, Zeit mit der Familie verbringen.