Emeline Hahn, Mitbegründerin und CEO von Fizimed

Emeline Hahn, ehemalige Spitzensportlerin aus der Region Franche-Comté, sammelte 600 000 Euro, um ihr Start-up zu gründen, das sich der Entwicklung einer perinealen Rehabilitierungssonde widmet. Gleichzeitig hat sich diese Charakterfrau bemüht, mit den Tabus rund um den weiblichen Beckenbodenmuskel zu brechen. Ziel: dass Frauen ihre Körper zurückerobern.

Im Hinblick auf Ihren Beruf: Inwiefern ist Straßburg „The place to be“?
Es ist ein großartiger Ort, um sein Start-up einzurichten! Es herrscht ein günstiges Ökosystem vor: Institutionen zögern nicht, innovative Projekte zu unterstützen. Und die Unternehmen sind sehr gut vernetzt, was die Entwicklung und Entfaltung schöner Projekte ermöglicht.

Wenn Sie Straßburg in drei Worten zusammenfassen müssten?
Wachsen, gedeihen, bauen.

Welche Werte, die Straßburg verkörpert, passen am besten zu Ihrer Persönlichkeit?
Ich würde sagen, Transparenz: Wir kommen mit unseren Fehlern und Qualitäten voran, aber immer mit Freundlichkeit.

Was bewegt Sie auch heute noch in Straßburg?
An weißen Morgen das Münster unter dem Schnee. 

Ein unvergessliches Erlebnis in Straßburg?
Letztes Jahr hatte ich das Glück, zu den Wirtschaftsgesprächen/Rencontres économiques der Eurométropole eingeladen zu werden und die Bühne mit drei Nobelpreisträgern zu teilen, um über die Welt der Forschung, Start-ups und mögliche Kooperationen zu sprechen.

Wenn Sie Besucher empfangen, welches Bild haben diese a priori von Straßburg und was denken sie, nachdem sie die Stadt entdeckt haben?
Die Menschen denken an die Kälte, denken, dass die Stadt weit weg ist, weil wir unsere Grenzen mit Deutschland teilen. Wenn sie die Stadt entdecken – auch wenn sie sich nicht gleich in sie verlieben -, so lernen sie sie zu schätzen und kommen regelmäßig wieder.

Wie stellen Sie sich Straßburg in zehn Jahren vor?
Es wird eine der größten Städte Frankreichs im Zentrum Europas sein, die ihre volle grenzüberschreitende Bedeutung entfaltet haben wird. Die Menschen werden verstanden haben, warum man in diese Stadt gehen soll, die in der Tat eine offene Tür zu Europa ist und die es verdient, dafür besser bekannt zu sein.

Optimismus ist…
… Lächeln und Dynamik.

Inwiefern verkörpert Straßburg den Optimismus?
Durch die Dynamik und das günstige Klima für den Austausch, das es bietet. Menschen bauen und unterstützen gemeinsam schöne Projekte. In Straßburg zögern wir nie, einander zuzuhören und zusammenzuarbeiten.

Straßburg zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Tretroller, mit der Straßenbahn oder mit dem Bus?
Ich mache alles mit dem Fahrrad, es ist mein bevorzugtes Transportmittel und es ist schön zu sehen, dass viele Menschen es benutzen.

Der beste Ort, um Ihre Batterien aufzuladen?
Zum Garten der Zwei Ufer gehen, einige Zeit in diesem ruhigen Park verbringen, die Brücke bis nach Deutschland überqueren.

Ihr geheimer Ort, den Sie nur mit Freunden teilen?
Das Stadtviertel Wacken. Nicht viele gehen dorthin. Es gibt die Halle der Basketballmannschaft SIG, das Stadion gleich nebenan, wo ich viele Stunden mit Freunden gelaufen bin. Es ist ein Stadtteil, der nicht unbedingt Touristen anzieht, aber über eine schöne Infrastruktur verfügt.

Ein Lied, das zum Durchqueren der Stadt passt?
L’amour à la machine von Alain Souchon, das Lied habe ich viel in den Straßen von Straßburg gehört.

Ein idealer Sonntagmorgen in Straßburg?
Ein Brunch in der Stadt an einem verschneiten Sonntag, vielleicht ein Escape Game mit Freunden und ein ruhiger Nachmittag zu Hause.

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